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Sportverband Mannheim e.V.
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10.11.2015 09:30 Alter: 2 Jahre
Kategorie: -Hauptverein, Topmeldung
Von: Sibylle Dornseiff

Engagiert im Vereinsleben

Die DJK, der Sportverband der Katholischen Kirche, zeichnet langjährige Mitglieder aus


Bernhard Mäder (l.) und 315 Jahre DJK-Treue (v. l.): Roswitha Landwehr, Irmgard Riester, Ehrenmitglied Heinrich März, Gerlinde Hartmann, Franz Marx.

v.l.: Bernhard Mäder, Karlheinz Moll, Egon Scheuermann, Hansheinrich Beha.

Die meisten Menschen treten in einen Sportverein ein, um sich körperlich zu betätigen. Nicht jedoch Heinrich März. Der fast 87-Jährige ließ sich vor 66 Jahren bei einem Kirchenbesuch vom "schääne Bart" des damaligen Käfertaler Paters inspirieren, dem ersten von 14 Abteilungsvereinen der DJK Mannheim beizutreten, der nach dem Krieg wiedergründet wurde.

"Der Bart hot mir so gut gfalle, dass ich noch am selbe Tag oigetrete bin", erzählte der langjährige Spargelstecher-Senator, der beim zentralen Ehrungsabend der DJK im Eichbaum-Braukeller mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurde. "Un die paar Johr bleib ich jetzt a noch dabei", versprach er verschmitzt.

3200 Mitglieder hat der Mannheimer Sportverband der Katholischen Kirche. Ein Großteil der 36 Mitglieder, die für insgesamt 1330 Jahre Treue zum Verein geehrt wurden (23 Mal 25 Jahre, sechs Mal 40 Jahre, vier Mal 50 Jahre,zwei Mal 60 Jahre, drei Mal 65 Jahre), nimmt aber nicht nur einfach Angebote in Anspruch, sondern gestaltet sie selbst.
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So wie Roswitha Landwehr, die - seit 1950 im Verein - seit 1967 ein Synonym für das Kinder- und Frauenturnen in Käfertal ist. Oder wie Gerlinde Hartmann, die 1955 eintrat, Spargelstecher-Prinzessin war und seither - wie "Zeremonienmeister" Bernhard Mäder es ausdrückte - die "rechte und linke Hand der Spargelstecher sowie die gute Seele des Sport- und Gemeindezentrums Käfertal ist".

Auch Mäder selbst gehört zu den "Machern". Der langjährige zweite Vorsitzende der DJK Mannheim, der in den letzten Jahren die sehr persönlich und unterhaltsam gestalteten Ehrungsabende prägte, tritt in den Hintergrund zurück. Zum Dank für seine Verdienste erhielt er vom Diözesanvorsitzenden Hansheinrich Beha mit der Ehrennadel die höchste Auszeichnung des Diözesanverbandes Freiburg.

Aufruf zur Flüchtlingshilfe

Egon Scheuermann, ein langjähriger Freund und Gönner der DJK, wurde mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet. Lukas Glocker, der Seelsorger in Käfertal und den angrenzenden Kirchengemeinden, steht nicht nur für das halbe Dutzend weiterer verdienstvoller "Ehrenamtler", denen Beha mit dem Ehrenzeichen in Silber und Bronze dankte. Glocker brachte auch die Ziele des bundesweiten DJK-Sportverbandes noch einmal auf den Punkt: "Achtung und Respekt vor anderen, ehrlicher, fairer Sport, Integration von Behinderten und Flüchtlingen - dafür steht die Deutsche Jugend Kraft", betonte der Geistliche.

Auf diese Kraft setzt der Sportkreisvorsitzende Michael Scheidel, der in Sachen Flüchtlinge beim Ehrungsabend einen Aufruf zum Mithelfen startete: "Eine Gemeinschaft wie die DJK stärkt sich selbst und nimmt viele mit. Sie hat die Kraft, die bei vielen Projekten etwas bewirken kann."

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