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Sportverband Mannheim e.V.
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28.03.2018 07:54 Alter: 238 Tage
Kategorie: WK, Volleyball, Topmeldung
Von: Sibylle Dornseiff, mm

Mehr Licht als Schatten

VSG Mannheim zieht eine positive Saisonbilanz / Oberliga-Damen landen auf dem vierten Platz


Die Volleyballsaison endet für die VSG Mannheim DJK/MVC mit einer positiven Bilanz. Der Club feierte in unterschiedlichen Ligen zwei Titel und zwei Vizemeisterschaften. Dazu kam am letzten Spieltag den Klassenerhalt der Herren II und ein vierter Rang der Oberliga-Damen.

Die waren zwar als Vizemeister in die Saison gestartet, mussten aber Verletzungen von fünf Leistungsträgerinnen verkraften. Dennoch spielten sie immer auf Augenhöhe mit den Verfolgerinnen des letztlich weit enteilten Heidelberger TV, lagen mit 31 Punkten am Ende zwei Zähler hinter dem USC Freiburg (2.) und einer hinter dem USC Konstanz (3.).

Die Heimpartie gegen Karlsruhe-Beiertheim war ein Spiegelbild der Saison, in der es wenige 3:0-Erfolge gab, viele Partien wurden erst im Tiebreak entschieden. Doch beim 3:1-Sieg gegen Karlsruhe rissen sie nach klaren Führungen von 25:20 und 25:19 in den ersten beiden Sätzen und einem Durchhänger (15:25) im dritten Durchgang noch rechtzeitig das Ruder herum (25:17) und ersparten sich die Verlängerung.

Auf der Suche nach Konstanz

„Wir mussten fünf Neuzugänge integrieren. Rückblickend betrachtet war das die große Herausforderung, die wir aber ganz gut gemeistert haben“, bilanzierte Trainerin Kathrin Trübenbach. Gleichwohl sah sie die Schwächen und weiß, wo sie für die neue Saison ansetzten muss. „Es fehlte hier und da an Konstanz und Abstimmung, was sich in den zahlreichen Fünf-Satz-Spielen widerspiegelte. Letztendlich können wir mit der Saison sehr zufrieden sein, denn zum Ende hin lief es deutlich besser.“ Dies galt nicht für die Aufsteigerinnen vom ASC Feudenheim, die mit nur drei Punkten die Oberliga wieder verlassen müssen.

Rettung in letzter Sekunde

Zwei Herrenteams der VSG gingen in der Verbandsliga an den Start. Das Team I blieb beim Großkampftag in der GBG Halle nach dem 3:0 gegen die TSG Blankenloch und dem 3:2 gegen die SG Sinsheim/Waibstadt/Helmstadt zwar auf Tabellenrang zwei, doch wichtiger war, dass sich die Herren II auf den letzten Drücker noch den Klassenerhalt sicherten und nach dem Aufstieg nicht gleich wieder in die Landesliga müssen.

Dafür genügte der 3:1-Sieg gegen die VSG Kleinsteinbach, die 1:3-Niederlage gegen des SSC Karlsruhe spielte keine Rolle mehr. Da Meister SG Heidelberg sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt, könnte die letztes Jahr abgestiegene VSG I zwar in die Oberliga zurückkehren, doch will die Mannschaft nach derzeitigem Stand sich erst noch ein Jahr in der Verbandsliga festigen und dort einen neuen Angriff starten.

Ihren zweiten Meistertitel in Folge bejubelten die Herren III in der Bezirksliga, nun wollen sie nach zehn Siegen und nur zwei Niederlagen tatsächlich den Neustart in der Landesliga wagen. Ebenfalls auf Rang eins beendeten die Jungs in der U 15 Quattro die Spielzeit, doch einen Aufstieg gibt es in dieser geschlossenen Liga für Vierer-Teams nicht. Auch bei den U-20-Damen ist eine höhere Liga nicht vorgesehen, gleichwohl qualifizierten sie sich als Vizemeisterinnen für die süddeutschen Titelkämpfe. So ganz zu Ende ist die Saison für die VSG also nicht.